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SUN-Study 2012

In Deutschland und anderen Industrienationen ist ein dramatischer Anstieg in der Inzidenz von malignen Melanomen, Basalzellkarzinomen und Plattenepithelkarzinomen zu verzeichnen. Ein Grund für diese massive Entwicklung ist ein durchaus vermeidbarer Risikofaktor, nämlich die Solariennutzung. Bereits 2009 wurde die UV-Strahlung der natürlichen Sonne und ganz explizit die der Solarien von der IARC als karzinogen eingestuft. Mit der „SUN-Study 2012“ (Sunbed Use: Needs for Action-Study 2012) liegen erstmals bundesweite Daten für die Prävalenz, die Motivation und die Risikowahrnehmung von Solariennutzern vor.

Die Studie, welche im Zeitraum von 01/2011 bis 12/2012 von der Deutschen Krebshilfe e.V. gefördert wurde, ergab, dass vier von zehn Personen im Alter von 14 bis 45 Jahren mindestens einmal im Leben ein Solarium genutzt haben. Zu den derzeitigen Nutzern zählten 14,6% der Befragten. Dies unterstreicht, dass die Solariennutzung ein wesentlicher onkologischer Risikofaktor ist.

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